Astrofotos.at

Sonntag, 5. September 2010
Home arrow my observatory
my observatory
Bilder

Hier ein paar Bilder meiner Sternwarte bzw. die Umgebung:

 Nach einer laaaaaaangen Winternnacht....

 Jeder Morgen ist ein absolut tolles Erlebniss - ein Sonnenaufgang in den Bergen ist unbeschreiblich schön

Im Sommer schaut die Umgebung genau so schön aber etwas anders als im Winter aus.

Hier eine Panoramaaufnahme - die Einschränkung von 30° im Westen ist hier am Bild kaum zu erkennen. In Richtung Norden und Osten ist die Einschränkung nur ca. 10°. Im Süden sogar Horizontsicht und absolute Dunktelheit.

 
Der Bau meiner Rolldachhütte

Nach langer Suche habe ich endlich einen Platz für eine Rolldachhütte gefunden.

Eine kleine verfallene Hütte "machte Platz" und nahe dieser Stelle konnte ich Anfang Mai 08 mit dem Bau beginnen.

Alles wurde in Eigenleistung erledigt. (Danke Opa)

Sogar das Fundament (6 x Punkt mit 30cm dm und 1x1Meter  für die Säule - jeweils 1 Meter tief) wurden mit "persönlicher Hydraulik" Yell erledigt.

An sich hat diese Rolldachhütte im Vergleich zu den bekannten nichts spezielles an sich.

Sie ist allerdings sehr stabil ausgeführt, sodass auch ein stärkerer Sturm (siehe Fotos vom "Paula" Sturm) oder größere Schneelast bis 1 Meter keine Schäden anrichten sollte. Des weiteren habe ich auch auf die Optik Wert gelegt, sodass ich mich in der Einsamkeit wohl fühle.

Sie liegt in der Nähe  des "Salzstiegels" auf ca. 1200m Seehöhe und ist frei von Fremdlicht !

Die Sicht nach Süden ist nahezu horizontal!!!

Eine Einschränkung von ca. 30 Grad Höhe ist nach West-Süd-West leider gegeben, jedoch selbst in diesen Bereichen eine 9 stündige Belichtungszeit (von 30Grad über Osten) möglich! (Siehe Panoramafoto)

Osten und Norden (max 10 Grad Einschränkung) ebenfalls sehr gut. (siehe 360 Grad Panorama)

Trotz der Einschränkung im Westen bin ich der Meinung, dass durch den sehr guten Himmel und der stationären Aufstellung eine wesentliche Qualitäts und Komfortsteigerung gegeben ist.

Bei diversen Fragen zum Bau helfe ich nach Möglichkeit gerne mit Rat  (ohne Tat Undecided ) weiter.

Fazit:

Es geht viel Holz drauf.

Es gehen viele Schrauben auf.

Es ist teurer als erhofft.

2 Wochen vergehen schneller, als man denkt.

Die Dachkonstruktion ist bei hoher Stabilität trotz Verwendung eines (sauteuren) Blechdaches mit ca. 300 kg recht schwer. Die Rollen sollten sehr stabil ausgeführt werden und evt. in der Parkposition zum Schutz entlastet werden.

Ursprünglich wurden - wie auf den Bildern ersichtlich - günstige Gummibockrollen mit 125mm Raddurchmesser verwendet. Der bewegliche Dachstuhl wurde ursprünglich von 6 Rollen getragen. Der Kraftaufwand beim Öffnen und schließen war jedoch zu hoch und ließen sich nur mit einer Seilwinde schließen. Die Gummirollen mit den Walzlagern haben in diesem Fall einfach einen sehr hohen Rollwiderstand.

Bessere Rollen gibt es....

z.B. bei www.tente.de (Artikelnummer: 3478itp125P63 BH161)

preislich sind sie ungefähr 6 x so teuer, allerdings reichen dann auch 4 Räder aus und reduzieren den notwendigen Kraftaufwand um ca. 80%.

Hier ein paar Bilder vom Bau und vom fertigen Werk:

Das Wetter ist gut. Der Grundriss mit Holzlatten aufgelegt.

Uff. die Fundamente für Säule und Hütte sind fast geschafft. Davor habe ich mich am meisten gefürchtet, da man nicht weiß, was einem unten erwartet. In meinem Fall war es harter Sand und Lehm mit vereinzelten Schieferplatten.

Das Fachwerk steht nach ca. 1 Woche Arbeit und der Dachstuhl geht auch bald rauf. (siehe rechts - noch immer Berge von Holz!) Seppi Opa immer im Einsatz.

Die OSB Schalung außen ist eine dichte Hülle gegen Insekten, Mäuse usw. und versteift die Konstrukion nochmals sehr gut.

So, das wird also mein Arbeitsplatz - mittlerweile braungebrannt. Ich glaub das ganze Jahr 2008 war es kaum so trocken, wie jetzt. - Gott sei Dank.

Das Blechdach - technisch gut, aber schweineteuer (viel zu teuer).

Bei Conrad habe ich mir ein 60 Watt Solarpanel gekauft. Es ist im meiner exponierten Lage die einzige vernünftige Möglichkeit Strom zu erhalten. Diese füttert über denSolarregler zwei 250 Ah Batterien. Funzt Suuuuper.  

Update Feber 2010: Ich habe 2 weitere Solarpanele auf ebay ersteigert. Es hat sich herausgestellt, dass vor allem im Winter ein Solarpanel mit 60 Watt zu wenig Energie liefert, um den Stromverbrauch der letzten (langen) (Winter)Nacht einigermaßen an die Batterien zurückzuliefern. Statt dem einen Panel laden nun 2 Panele die Hauptbatterie mit ca. 8 Ampere. Das dritte Panel ladet die 60 Ah Batterie, die für das Notebook Energie liefert. Das habe ich deshalb getrennt, um weniger Strom (der das Notebook benötigt) von der Haupbatterie zu entnehmen und damit die Spannung länger über 12 Volt zu halten. So, wie es jetzt aussieht, ist das optimal.

Hier siehst du das Setup von 2009:  80/480 TMB und den 8" Fotonewton paralell auf der G11 mittels stabiler 10mm Aluplatte montiert. Danke Gerhard.

Der Wald nach dem furchtbaren Sturm "Paula" im Jänner 2008 kurz vor St. Hemma

Nach dem Sturm "Paula" im Tal südlich von Hirschegg